
Tapeten können einen Raum gemütlich machen. Sie können aber auch genau das Gegenteil bewirken: vergilbt, altmodisch, beschädigt oder einfach nicht mehr passend zum eigenen Stil. Spätestens wenn neu gestrichen, gespachtelt oder modernisiert werden soll, stellt sich die Frage: Wie lässt sich alte Tapete richtig entfernen?
Auf den ersten Blick wirkt das einfach. Ein bisschen Wasser, ein Spachtel, etwas Geduld – und die Tapete ist weg. In der Praxis sieht es oft anders aus. Manche Bahnen lösen sich fast von allein, andere kleben so fest, dass man Stück für Stück kämpfen muss. Besonders alte Raufasertapeten, mehrfach überstrichene Tapeten oder schlecht vorbereitete Untergründe können schnell zur Geduldsprobe werden.

Wer beim Tapete entfernen falsch vorgeht, riskiert beschädigte Wände, tiefe Spachtelspuren, aufgeweichten Putz oder unnötig viel Nacharbeit. Mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Werkzeug und einem sauberen Vorgehen lässt sich die Arbeit aber deutlich leichter erledigen.
In diesem Ratgeber zeigen unsere Maler Berlin Experten Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Tapeten entfernen, welche Methoden wirklich helfen, worauf Sie bei Raufaser, Vliestapete und alten Tapeten achten sollten und wann es sinnvoll ist, einen Malerbetrieb zu beauftragen.

Viele fragen sich zuerst: Muss die alte Tapete überhaupt runter oder kann man einfach darüber streichen? Die Antwort hängt vom Zustand der Tapete ab. Wenn die Tapete sauber haftet, keine Blasen wirft und nur einmal gestrichen wurde, kann ein neuer Anstrich manchmal möglich sein. Sobald sich aber Nähte lösen, die Tapete wellig ist, Flecken durchscheinen oder mehrere alte Farbschichten vorhanden sind, sollte sie besser entfernt werden.
Besonders wichtig ist das, wenn anschließend ein hochwertiges Ergebnis entstehen soll. Eine Wand wirkt nur so gut wie ihr Untergrund. Alte Tapetenreste, lockere Stellen oder unebene Übergänge sieht man später oft deutlicher, als man vorher denkt. Tapete entfernen ist deshalb nicht nur ein optischer Schritt. Es ist die Grundlage für saubere Malerarbeiten, glatte Wandflächen und ein Ergebnis, das nicht nach kurzer Zeit wieder Probleme macht.
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Tapete sollte entfernt werden, wenn sie nicht mehr fest sitzt, beschädigt ist oder den neuen Wandaufbau stört. Typische Anzeichen sind aufgeplatzte Nähte, Blasen, vergilbte Stellen, Nikotinbelag, Feuchtigkeitsspuren oder mehrere Farbschichten.
Auch wenn Sie eine glatte Wand ohne Struktur möchten, führt meist kein Weg am Entfernen vorbei. Gerade Raufasertapete bleibt auch nach mehreren Anstrichen sichtbar. Wer eine moderne, gespachtelte Wand oder eine hochwertige matte Farbe möchte, sollte die alte Tapete vollständig entfernen lassen.
Sinnvoll ist das Entfernen auch vor einer neuen Tapete. Wird auf alte Tapete tapeziert, kann sich der alte Kleister lösen. Die neue Tapete haftet dann nicht sauber und es entstehen Blasen, Falten oder offene Nähte.
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Für das Entfernen von Tapeten brauchen Sie keine komplizierte Ausrüstung. Entscheidend ist eher, dass die Werkzeuge sauber funktionieren und zur Tapetenart passen.
Für einfache Tapeten reichen meist:
Bei hartnäckigen Tapeten können zusätzlich sinnvoll sein:
Wichtig ist: Nicht zu aggressiv arbeiten. Ein zu scharfer Spachtel kann den Putz beschädigen. Dann ist die Tapete zwar weg, aber die Wand muss anschließend aufwendig gespachtelt werden.

Bevor Sie mit dem Entfernen beginnen, sollte der Raum vorbereitet werden. Tapete entfernen ist feuchter und schmutziger, als viele erwarten. Wasser, Kleisterreste und alte Tapetenstücke landen schnell auf Boden, Sockelleisten und Möbeln.
Räumen Sie den Raum möglichst frei. Große Möbel sollten in die Raummitte gestellt und mit Folie abgedeckt werden. Der Boden wird am besten mit Malervlies oder stabiler Folie geschützt. Dünne Folie allein kann schnell reißen, besonders wenn sie nass wird.
Steckdosen und Lichtschalter sollten abgeklebt oder – wenn möglich – vorher spannungsfrei gemacht und abmontiert werden. Gerade beim Arbeiten mit Wasser ist Vorsicht wichtig. Feuchtigkeit darf nicht in elektrische Anschlüsse gelangen.
Auch Heizkörper, Fensterbänke und Türrahmen sollten geschützt werden. Je sauberer die Vorbereitung, desto weniger müssen Sie später reinigen.
Bevor Sie Wasser oder Tapetenlöser verwenden, sollten Sie prüfen, welche Tapetenart Sie vor sich haben. Vliestapeten lassen sich häufig trocken in ganzen Bahnen abziehen. Papiertapeten, Raufaser und mehrfach überstrichene Tapeten müssen dagegen meist eingeweicht werden.
Machen Sie an einer unauffälligen Stelle einen Test. Lösen Sie eine Ecke mit dem Spachtel und ziehen Sie vorsichtig. Lässt sich die Tapete großflächig abziehen, können Sie trocken weiterarbeiten. Reißt sie sofort in kleine Stücke, braucht sie Feuchtigkeit.
Wenn die Tapete wasserabweisend ist oder mehrfach gestrichen wurde, kommt Wasser oft nicht bis zum Kleister durch. In diesem Fall hilft ein Tapetenigel oder eine Nagelwalze. Damit wird die Oberfläche leicht perforiert, sodass Wasser oder Tapetenlöser besser eindringen kann.
Dabei ist Fingerspitzengefühl wichtig. Die Tapete soll geöffnet werden, nicht der Putz darunter. Zu viel Druck kann die Wand beschädigen und später mehr Arbeit verursachen. Bei dünnen Papiertapeten ist dieser Schritt oft nicht nötig. Bei Raufaser oder überstrichener Tapete macht er aber meistens einen großen Unterschied.
Jetzt wird die Tapete eingeweicht. Dafür eignet sich warmes Wasser mit Tapetenlöser oder ein wenig Spülmittel. Tragen Sie die Flüssigkeit großzügig mit Quast, Schwamm oder Drucksprüher auf.
Wichtig ist, nicht zu sparsam zu sein. Die Tapete muss wirklich durchfeuchten, damit sich der Kleister löst. Bei hartnäckigen Tapeten kann es nötig sein, den Vorgang nach einigen Minuten zu wiederholen.
Lassen Sie das Wasser etwa 10 bis 20 Minuten einwirken. Die genaue Zeit hängt von Tapete, Kleister und Farbschichten ab. Wenn die Tapete dunkler wird, weicher wirkt und sich an den Kanten löst, können Sie mit dem Abziehen beginnen.
Beginnen Sie an einer Ecke oder Naht. Lösen Sie die Tapete mit dem Spachtel und ziehen Sie sie langsam ab. Arbeiten Sie möglichst flach zur Wand, nicht ruckartig nach vorne. So vermeiden Sie, dass zu viel Putz mitkommt.
Wenn sich die Tapete nur in kleinen Stücken löst, ist sie meist noch nicht ausreichend eingeweicht. Dann lieber noch einmal Wasser auftragen und warten, statt mit Gewalt zu kratzen.
Je nach Tapetenart können ganze Bahnen abgehen oder viele kleine Stücke entstehen. Geduld zahlt sich aus. Wer zu schnell und zu trocken arbeitet, beschädigt die Wand häufiger.
Nachdem die großen Tapetenstücke entfernt sind, bleiben oft dünne Papierreste oder Kleister auf der Wand. Diese sollten vollständig entfernt werden, bevor neu gestrichen oder tapeziert wird.
Feuchten Sie die Reste erneut an und schieben Sie sie mit einem Spachtel ab. Kleisterreste können mit warmem Wasser und Schwamm gelöst werden. Anschließend sollte die Wand trocknen.
Fahren Sie mit der Hand über die Fläche. Wenn sie noch klebrig, rau oder ungleichmäßig wirkt, ist weitere Nacharbeit nötig. Ein sauberer Untergrund ist entscheidend für das spätere Ergebnis.
Nach dem Entfernen muss die Wand vollständig trocknen. Erst dann sieht man, ob Risse, Löcher, Putzschäden oder alte Kleisterreste vorhanden sind.
Kleine Beschädigungen können gespachtelt und geschliffen werden. Stark saugende oder sandende Untergründe sollten grundiert werden. Wenn später gestrichen wird, ist eine gleichmäßige Oberfläche besonders wichtig. Sonst können Flecken, unterschiedliche Glanzgrade oder unruhige Flächen entstehen.

Raufasertapete gehört zu den häufigsten Tapeten in deutschen Wohnungen. Sie ist robust, oft mehrfach überstrichen und deshalb nicht immer leicht zu entfernen. Das Problem: Farbschichten verschließen die Oberfläche. Wasser dringt schlechter ein und erreicht den Kleister nur langsam. Deshalb sollte Raufaser meistens vorher mit einem Tapetenigel perforiert werden.
Danach wird sie gründlich eingeweicht. Bei alten Raufasertapeten kann es nötig sein, mehrfach zu nässen. Besonders an Ecken, Heizkörpern und Fensterlaibungen sitzt die Tapete oft fester.
Wenn die Raufaser sehr stark gestrichen wurde, kann ein Dampf-Tapetenablöser helfen. Dabei wird heißer Dampf auf die Fläche gegeben, damit der Kleister aufweicht. Das funktioniert gut, sollte aber vorsichtig eingesetzt werden, damit der Untergrund nicht zu stark durchfeuchtet.

Vliestapeten lassen sich häufig leichter entfernen als Papiertapeten. Viele Vliestapeten sind spaltbar oder trocken abziehbar. Das bedeutet: Man kann sie an einer Ecke lösen und in ganzen Bahnen von der Wand ziehen.
Das funktioniert aber nur, wenn der Untergrund vorher richtig vorbereitet wurde und der passende Kleister verwendet wurde. Wurde die Tapete falsch geklebt oder mehrfach gestrichen, kann auch Vliestapete hartnäckig sein.
Testen Sie zuerst trocken. Lässt sich die Tapete sauber abziehen, brauchen Sie kein Wasser. Bleiben Rückstände stehen oder reißt sie ständig, sollten Sie vorsichtig einweichen.

In Altbauwohnungen oder lange nicht renovierten Räumen finden sich oft mehrere Tapetenschichten übereinander. Das macht die Arbeit deutlich schwieriger. Die obere Schicht löst sich vielleicht schnell, darunter kommt aber eine weitere Tapete zum Vorschein.
Hier hilft nur systematisches Arbeiten. Entfernen Sie Schicht für Schicht und weichen Sie jede Lage ausreichend ein. Wenn alle Schichten gleichzeitig stark durchnässt werden, kann der Putz darunter leiden.
Besonders vorsichtig sollten Sie bei alten, sandenden oder bereits beschädigten Wänden sein. Wenn sich beim Abziehen Putz löst, sollte nicht weiter mit Gewalt gearbeitet werden. Dann muss der Untergrund geprüft und fachgerecht vorbereitet werden.

Viele Hausmittel können beim Tapete entfernen helfen. Warmes Wasser ist die wichtigste Grundlage. Etwas Spülmittel kann unterstützen, weil es die Oberflächenspannung verringert und das Wasser besser eindringen lässt.
Auch Tapetenlöser aus dem Baumarkt kann sinnvoll sein, besonders bei hartnäckigen Tapeten. Er wird nach Anleitung mit Wasser gemischt und aufgetragen.
Essig wird manchmal empfohlen, ist aber nicht immer die angenehmste Lösung. Der Geruch ist stark und der Effekt nicht automatisch besser als bei Tapetenlöser oder Spülmittelwasser.
Wichtiger als das Hausmittel selbst ist die Einwirkzeit. Viele Probleme entstehen, weil die Tapete zu kurz eingeweicht wird.

Ein Dampf-Tapetenablöser kann bei hartnäckigen Tapeten sehr hilfreich sein. Das Gerät arbeitet mit heißem Wasserdampf, der die Tapete durchfeuchtet und den Kleister löst.
Besonders sinnvoll ist Dampf bei:
Trotzdem sollte Dampf nicht unkontrolliert eingesetzt werden. Zu viel Feuchtigkeit und Hitze können empfindliche Untergründe belasten. Bei Gipskartonwänden ist besondere Vorsicht nötig, weil die Oberfläche beschädigt werden kann.

Gipskarton ist empfindlicher als massiver Putz. Wenn Tapete zu trocken oder zu aggressiv entfernt wird, kann die Kartonschicht beschädigt werden. Dann entstehen aufgerissene Stellen, die später gespachtelt und grundiert werden müssen.
Bei Gipskarton sollten Sie sparsam, aber gezielt befeuchten. Verwenden Sie keinen zu scharfen Spachtel und arbeiten Sie mit flachem Winkel. Ein Dampfgerät sollte nur sehr vorsichtig eingesetzt werden.
Wenn die Tapete extrem fest sitzt, ist es manchmal sinnvoller, die Oberfläche fachgerecht zu überarbeiten, statt den Untergrund weiter zu beschädigen.

Der häufigste Fehler ist zu wenig Geduld. Viele beginnen zu früh mit dem Spachtel, obwohl die Tapete noch nicht ausreichend eingeweicht ist. Dadurch reißt sie in kleine Stücke und die Wand wird schneller beschädigt.
Ein weiterer Fehler ist zu viel Druck. Wer mit einem scharfen Spachtel tief in den Untergrund fährt, erzeugt Rillen und Löcher, die später verspachtelt werden müssen.
Auch fehlender Bodenschutz rächt sich schnell. Nasse Tapetenreste, Kleisterwasser und Staub machen den Raum unnötig schmutzig.
Problematisch ist außerdem, Kleisterreste auf der Wand zu lassen. Sie können später zu Flecken, Haftungsproblemen oder ungleichmäßigen Oberflächen führen.

Nach dem Entfernen ist die Wand selten sofort fertig. Meist müssen kleinere Löcher gespachtelt, Übergänge geschliffen und Flächen grundiert werden. Wenn anschließend gestrichen werden soll, ist eine gleichmäßige Oberfläche wichtig. Je hochwertiger und matter die Farbe ist, desto stärker fallen Unebenheiten auf. Besonders bei glatten Wänden oder dunklen Farbtönen lohnt sich eine sorgfältige Untergrundvorbereitung.
Wenn neu tapeziert werden soll, muss die Wand sauber, trocken und tragfähig sein. Alte Kleisterreste sollten entfernt werden, damit die neue Tapete gleichmäßig haftet. Wenn Sie sich zum Thema Wandfarben weiter informieren möchten, schauen Sie einmal unsere Ratgeber Artikel an

Ja, manchmal ist das möglich. Aber es ist nicht immer empfehlenswert.
Überstreichen kann funktionieren, wenn die Tapete fest haftet, sauber ist und keine Blasen oder offenen Nähte hat. Bei Raufaser ist das besonders häufig der Fall.
Nicht empfehlenswert ist Überstreichen, wenn die Tapete beschädigt, feucht, verschmutzt oder bereits mehrfach gestrichen wurde. Auch bei Nikotinbelag, Wasserflecken oder Schimmelverdacht sollte die Tapete nicht einfach überstrichen werden.
Wer eine glatte, moderne Wand möchte, sollte alte Tapete in der Regel entfernen und den Untergrund neu aufbauen.
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Tapete entfernen ist grundsätzlich auch in Eigenleistung möglich. Bei kleinen Räumen und leicht lösbaren Tapeten kann das gut funktionieren. Bei großen Flächen, alten Tapeten, mehreren Schichten oder empfindlichen Untergründen ist professionelle Hilfe oft sinnvoll.
Ein Malerbetrieb entfernt nicht nur die Tapete, sondern beurteilt auch den Untergrund. Das ist wichtig, weil nach dem Entfernen häufig erst sichtbar wird, ob gespachtelt, geschliffen oder grundiert werden muss.
Besonders bei Altbauwohnungen, Gipskarton, stark überstrichener Raufaser oder hochwertigen Folgearbeiten spart professionelle Ausführung oft Zeit, Nerven und spätere Korrekturen.
Wir von Maler mit Leidenschaft unterstützen Sie in Berlin nicht nur beim Entfernen alter Tapeten, sondern auch bei der anschließenden Wandgestaltung – vom sauberen Untergrund bis zum hochwertigen Anstrich.

Prüfen Sie immer zuerst an einer kleinen Stelle, wie sich die Tapete verhält. So erkennen Sie, ob sie trocken abziehbar ist oder eingeweicht werden muss.
Wenn die Tapete nicht gut abgeht, fehlt meistens Einwirkzeit. Lieber noch einmal befeuchten und warten, statt die Wand mit dem Spachtel zu beschädigen.
Warmes Wasser löst Kleister meist besser als kaltes Wasser. In Kombination mit Tapetenlöser oder etwas Spülmittel wird die Arbeit oft deutlich leichter.
Nach dem Entfernen entscheidet der Untergrund über das spätere Ergebnis. Kleine Schäden sollten gespachtelt, sandende Flächen grundiert und Kleisterreste gründlich entfernt werden.
In Altbauwohnungen ist der Untergrund nicht immer stabil. Wenn sich Putz löst oder die Wand sandet, sollte die Fläche fachgerecht geprüft werden.
Am einfachsten entfernen Sie Tapete, indem Sie zuerst prüfen, ob sie trocken abziehbar ist. Wenn nicht, wird die Tapete mit warmem Wasser und Tapetenlöser eingeweicht. Nach ausreichender Einwirkzeit lässt sie sich meist mit einem Spachtel ablösen.
Meist reichen 10 bis 20 Minuten. Bei Raufaser, mehreren Farbschichten oder sehr alten Tapeten kann die Einwirkzeit länger sein. Wenn sich die Tapete noch schwer löst, sollte sie erneut befeuchtet werden.
Warmes Wasser, Tapetenlöser, ein Quast oder Drucksprüher und ein Spachtel helfen in den meisten Fällen. Bei hartnäckiger Raufaser kann ein Tapetenigel oder ein Dampf-Tapetenablöser sinnvoll sein.
Ja, etwas Spülmittel im warmen Wasser kann helfen, weil das Wasser besser in die Tapete eindringt. Bei sehr hartnäckigen Tapeten ist ein spezieller Tapetenlöser aber oft wirksamer.
Raufasertapete sollte meist zuerst mit einem Tapetenigel perforiert und dann gründlich eingeweicht werden. Nach der Einwirkzeit wird sie vorsichtig mit einem Spachtel gelöst. Bei mehreren Farbschichten kann Dampf helfen.
Viele Vliestapeten lassen sich trocken in ganzen Bahnen abziehen. Das funktioniert aber nur, wenn sie richtig verklebt wurden und der Untergrund passend vorbereitet war. Wenn sie reißt oder Rückstände bleiben, sollte sie eingeweicht werden.
Ja, Kleisterreste sollten vollständig entfernt werden. Sie können später zu Flecken, schlechter Haftung oder ungleichmäßigen Oberflächen führen. Warmes Wasser und ein Schwamm helfen beim Lösen der Reste.
Meist nicht sofort. Die Wand muss erst trocknen. Danach sollten Löcher gespachtelt, Unebenheiten geschliffen und der Untergrund geprüft werden. Bei saugenden oder sandenden Flächen ist eine Grundierung sinnvoll.
Ja, besonders bei hartnäckigen, alten oder mehrfach überstrichenen Tapeten kann ein Dampf-Tapetenablöser sehr hilfreich sein. Bei empfindlichen Untergründen wie Gipskarton sollte er aber vorsichtig eingesetzt werden.
Professionelle Hilfe lohnt sich bei großen Flächen, alten Tapetenschichten, stark überstrichener Raufaser, empfindlichen Untergründen oder wenn anschließend ein besonders glattes und hochwertiges Ergebnis gewünscht ist.

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